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	<title>Brigitte Kronauer &#8211; Swiridoff Verlag</title>
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		<title>23. Würth Literaturpreis: Es gibt eine Zeit der Sehnsucht, wo ihr Gegenstand noch keinen Namen trägt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ralph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 12:53:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die vorliegende Anthologie zum Würth-Literaturpreis 2012 zu dem Preis-Thema »Es gibt eine Zeit der Sehnsucht, wo ihr Gegenstand noch keinen Namen trägt.«, das Brigitte Kronauer im Anschluß an die Tübinger Poetik-Dozentur 2011 gestellt hatte, enthält die Siegertexte Liebe auf israelisch von Maxim Biller (1. Preis) sowie Tanz der Zuckerfee von Ursula Wiegele (2.Preis).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorwort von Brigitte Kronauer<br />
23. Würth Literaturpreis</p>
<p>Die vorliegende Anthologie zum Würth-Literaturpreis 2012 zu dem Preis-Thema »Es gibt eine Zeit der Sehnsucht, wo ihr Gegenstand noch keinen Namen trägt.«, das Brigitte Kronauer im Anschluß an die Tübinger Poetik-Dozentur 2011 gestellt hatte, enthält die Siegertexte Liebe auf israelisch von Maxim Biller (1. Preis) sowie Tanz der Zuckerfee von Ursula Wiegele (2.Preis). Darüber hinaus sind ein Vorwort von Brigitte Kronauer sowie zwölf weitere herausragende Texte aus dem Wettbewerb enthalten.<br />
Das Thema des Würth-Literaturpreises ist ein Zitat von Jean Paul aus der Selberlebensbeschreibung, im Vorwort zu dieser Anthologie beschreibt Brigitte Kronauer, was dieser Satz für sie bedeutet. Mit Bezug zu Jean Paul schreibt sie: »Die noch gegenstandslose Sehnsucht, von der im Wettbewerbsthema die Rede ist, mußte als das nicht nur entdeckt, sie mußte in dieser Formulierung auch erst erschaffen werden. Hier steht eben nicht eine jener bequemen verbalen Badewannen bereit, in die man seine diversen Zuständlichkeiten reinplatschen und zum Klischee verunstalten läßt. Hier wird, im Gegenteil, etwas bisher als Sprache noch nicht Aufgetauchtes und daher nur tastend Erahntes ans Licht gehoben, das nun allerdings wie schon immer gewußt und vom Gehirn parat gehalten erscheint.«</p>
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		<title>Wirkliches Leben und Literatur</title>
		<link>https://www.swiridoff.de/shop/brigitte-kronauer-otto-a-bohmer-wirkliches-leben-und-literatur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralph]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 11:31:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tübinger Poetik-Dozentur 2011]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorwort von Brigitte Kronauer<br />
Tübinger Poetik Dozentur 2011</p>
<p>Der vorliegende Band (herausgegeben von Dorothee Kimmich und Philipp A. Ostrowicz) enthält die Vorlesungen zur Tübinger Poetik-Dozentur 2011 von Brigitte Kronauer und Otto A. Böhmer zum Thema: Wirkliches Leben und Literatur. Brigitte Kronauer beantwortet in ihren Poetikvorlesungen nicht die Frage, wozu Literatur dient, auch nicht die, welche Funktion Literatur haben kann oder soll. Vielmehr ist die Frage, wieso man Literatur braucht. Eigentlich braucht man Licht und Luft, Essen und Trinken, Schlaf und Bewegung. Literatur braucht vielleicht der Literaturwissenschaftler, alle anderen »brauchen« sie nicht – könnte man meinen.<br />
Was schließlich würde man versäumen oder verpassen, wenn es keine Literatur gäbe? Schöne Geschichten, träumerische Phantasien, Reisen in fremde, in unbekannte, in irreale Welten? Die Antwort von Kronauer lautet anders: Wer nicht liest, versäumt die Wirklichkeit. Wer nicht liest, verpasst die reale Realität; nicht deshalb, weil Literatur die Wirklichkeit verschönert, verklärt oder poetisiert. Offenbar macht sie die Wirklichkeit erst wahrnehmbar. Die Wahrnehmung von Wirklichkeit ist eine Fähigkeit, die weder rein rational etwas wie einen Erkenntnisprozess darstellt noch eine rein intuitive, unbegriffliche oder vorbegriffliche Operation. Literatur bewegt sich in und zwischen beidem.<br />
Otto A. Böhmers Vorlesung thematisiert die „Philosophie des Vormittages“, wie es bei Friedrich Nietzsche in „Menschliches, Allzumenschliches“ heißt, ausgehend vom „schönen Schein“ und steht in einem Dialog mit den Texten Brigitte Kronauers. Böhmer verfolgt Nietzsches Konzept mit Rückgriff auf die Theorie des „schönen Scheins“ bei Hegel und Platon über Eichendorff hin zu Rilke und Musil.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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