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	<title>28 &#8211; Swiridoff Verlag</title>
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		<title>Stephan Kern</title>
		<link>https://www.swiridoff.de/shop/stephan-kern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralph]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 19:23:16 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Robert-Jacobsen-Preis der Stiftung Würth 2001/2002]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die im Jahre 1987 von Reinhold und Carmen Würth zur Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie von Kunst und Kultur gegründete Stiftung Würth hat auf Initiative ihres Vorsitzenden Reinhold Würth 1993, im Todesjahr des dänischen Bildhauers Robert Jacobsen ihm zum Gedenken den Robert-Jacobsen-Preis geschaffen. Er ist mit 15.000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre an einen Bildhauer vergeben.</p>
<p>Nach Lun Tuchnowski (1993), Richard Deacon (1995), Magdalena Jetelová (1997) und Gereon Lepper (1999) wurde der Preis 2001 an den Münchner Bildhauer Stephan Kern verliehen.</p>
<p>Bereits seit Anfang der 80er Jahre lebt Kerns Werk von dem Zugleich aus prononcierten Einzelstücken und deren Einspeisung in einen feldhaften Gesamtkontext, in dem die Beziehungen zwischen den Elementen, ihrer Stofflichkeit und ihre Motivdifferenzierungen zum wichtigsten Aspekt werden. Und bereits zu dieser Zeit arbeitet der Künstler mit Materialien aus einem industriellen Kontext, bei denen aufgrund ihrer segmentierten, fragmenthaften Erscheinungsweise weitgehend unklar bleibt, wie oder ob sie vom Künstler bearbeitet wurden. Wie rätselhafte Reste aus einem verloren gegangenen Funktionskontext breiten sie sich vor uns aus: Eigenständig dinghafte Wesen, deren Formen dennoch immer die Spur einer Erinnerung an das bergen, was sie einmal gewesen sein könnten, ohne dass sich der gesamte Sinnzusammenhang noch erschließt. In den zwei Dekaden, die seither vergangen sind, hat Stephan Kern dieses Fundament seiner Arbeit konsequent und beharrlich ausgebaut. Auch das Motivrepertoire erweitert sich über den gesamten Zeitraum, ohne einmal gefundene Elemente restlos zu eliminieren. Stephan Kerns Werke sind jedoch nie, und sei es auch nur fragmenthaft, Nachahmungen, mimetische Paraphrasen eines gegebenen gegenständlichen Samples, sondern Kondensierungen von Begriffen und Bildern, die wir uns von der Wirklichkeit machen.</p>
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		<title>Rui Chafes</title>
		<link>https://www.swiridoff.de/shop/rui-chafes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralph]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 17:44:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Robert-Jacobsen-Preis der Stiftung Würth 2003/2004

Der portugiesische Künstler Rui Chafes für das Material Eisen entschieden. Mit zahlr. Farbabbildungen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Lun Tuchnowski, Richard Deacon, Magdalena Jetelová, Gereon Lepper und Stephan Kern, erhält in diesem Jahr der portugiesische Bildhauer Rui Chafes den Robert-Jacobsen-Preis der Stiftung Würth.</p>
<p>Um seine Ideen Form werden zu lassen, hat sich der portugiesische Künstler Rui Chafes für das Material Eisen entschieden. Er knüpft damti zum einen an die Tradition spanischer Eisenplastik eines Julio Gonzalez und Pablo Picasso an, doch ist sein Beweggrund in erster Linie die Faszination am Feuer, dessen Hitze das Eisen Formt, und der daher rührenden Ausstrahlung von Energie, die auch noch den erkalteten Skulpturen anhaftet. Wesentlich ist ihm auch die mögliche Veränderbarkeit eines Werkes aus Eisen, das wieder eingeschmolzen, nur einen temporären Zustand darstellt, keinen endgültigen. Gleichsam als Stills sieht Chafes seine Arbeiten, die gerade in ihrer potentiellen Veränderlichkeit den Ausdruck eines universellen, sich stets wandelnden Ganzen suchen. Seine leeren, durch das Umschließen der Form definierten Räume verkörpern im Anwesenden das Abwesende, rufen im Begrenzten nach dem Unbegrenzten. Polaritäten bauen sich auf, die im übertragenen Sinn gelesen sein möchten. Endlich- und Unendlichkeit, Körper und Geist, Ich und Universum, Mikrokosmos und Makrokosmos, Leben und Tod. Auch das Fragment, nach frühromantischer Vorstellung sinnbildlicher Verweis auf das Universelle, spielt eine wichtige Rolle. Chafes hat sich intensiv mit der deutschen Romantik beschäftigt, insbesondere mit Novalis, dessen &#8222;Fragmente&#8220; er in seiner Düsseldorfer Studienzeit bei Gerhard Merz übersetzte. Gerne arbeitet er auf die Natur bezogen und platziert in ihr seine oft schwebenden Modelle, die irrational und mit geheimer Energie geladen scheinen.</p>
<table style="width: 581px;height: 98px">
<tbody>
<tr>
<td align="left" valign="top" width="70">1966</td>
<td align="left" valign="top" width="250">in Lissabon geboren</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top" width="70">1984-1989</td>
<td align="left" valign="top" width="250">Studium der Bildhauerei an der Faculdade de Belas-Artes de Lisboa</td>
</tr>
<tr>
<td align="left" valign="top" width="70">1990-1992</td>
<td align="left" valign="top" width="250">Studium an der Kunstakademie Düsseldorf (Klasse Gerhard Merz) Lebt und arbeitet in Lissabon</td>
</tr>
</tbody>
</table>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Kopfsteher“ und „Kopffüßler“</title>
		<link>https://www.swiridoff.de/shop/kopfsteher-und-kopffussler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ralph]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jun 2012 13:23:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Beispiele moderner Kunst für unternehmerischen Paradigmenwechsel]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Hans U. Brauner, jahrzehntelanger hocherfolgreicher Vorstandsvorsitzender großer Industrieunternehmen, hat seine reiche Berufserfahrung in seinem Essay über Werke von Georg Baselitz und Horst Antes vernetzt mit der Bildenden Kunst zu tiefschürfender Analyse, wie Manager und Unternehmer am Beginn des neuen Jahrtausends im Umfeld der immer noch andauernden Finanzkrise für sich und ihre Unternehmen in Übereinstimmung mit unveränderlichen Grundwerten einen erfolgreichen Weg in die Zukunft suchen und finden.<br />
Brauner zeigt meisterlich auf, wie kurzfristige Moden, aus Krisen geborene situative Zwänge und der bei jedem Entscheidungsträger nie endende Zwiespalt zwischen Kopf- und Bauch-Entscheidung am Ende nur beherrschbar sind, wenn fundamentale Rechtsfakten, die letztlich alle auf die alttestamentarischen jüdisch-christlichen 10 Gebote zurückgehen, befolgt werden.</p>
<p>So wie an vielen Stellen der Archäologie Kelten, Römer, Karolinger, Staufer und Christen ihre Kultstätten, Tempel, Burgen und Kirchen immer wieder an der gleichen Stelle aufgebaut haben, einfach wegen des geografischen Kraftpunkts, wegen der strategischen Lage oder auch der Schönheit der Aussicht, so macht Dr. Hans U. Brauner verständlich, dass finale Zerstörung entsteht, wenn man den Unternehmensbaum ausreißt und auf den Kopf stellt, nur um schneller an die Früchte heranzukommen – eine hilfreiche Warnung in unruhiger Zeit. (aus dem Vorwort von Prof. Dr. h.c. mult. Reinhold Würth)</p>
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