Der Katalog dokumentiert die groß angelegte Ausstellung im Museum Würth, des international renommierten Bildhauers, Grafiker und Zeichner Stephan Balkenhol. Für die figurative Bildhauerei hat er entscheidende neue Impulse gesetzt und setzt sie bis heute – auch an teils ungewöhnlichen Orten im öffentlichen Raum. Als Balkenhol Anfang der 1980er-Jahre sein künstlerisches Werk begann, stand dies zunächst gegen den Zeitgeist: Figurative Kunst galt als überholt, die Abstraktion war das Gebot der Stunde. Doch waren die klassische Kunst und die Geschichte der Bildhauerei prägende Bestandteile seiner Ausbildung. Aus diesem Spannungsverhältnis zwischen abstrahierender Formensprache und persönlichem Interesse an der Figuration entwickelte Balkenhol seine unverwechselbare künstlerische Position, in deren Zentrum bis heute der Mensch steht.
Mit Texten von Karen Köhler und Stefan Trinks.










